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Zweiter Ofen für Kinderöder Feuerbestatter

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Jörg Freckmann investiert weitere 900 000 Euro in sein Unternehmen, um die Betriebssicherheit zu erhöhen und den Standort zu sichern.
Kinderode. Der Tod ist sein Geschäft. Jörg Freckmann ist seit 2007 Nordthüringens einziger privater Feuerbestatter. Acht Arbeitsplätze hat er in Kinderode geschaffen. Sein Krematorium verfügt über modernste Technik, die neuesten Umweltschutzrichtlinien entspricht. "Seit vier Jahren bin ich am Markt, habe bei null angefangen", sagt Freckmann. "Für mich gibt es kein Zurück mehr." Deshalb hat er weitere 900 000 Euro investiert und eine zweite Ofenlinie errichtet. Die neue Installation gewährt ihm eine höhere Betriebssicherheit, erklärt der 45 Jahre alte Geschäftsführer. "Wir wissen nie, was morgen kommt." Der zweite Ofen ist zehn Zentimeter breiter und ebenso höher.

Jörg Freckmann und seiner Frau Marion, die ihm in der Buchhaltung hilft, ist die Transparenz ihres Unternehmens wichtig. Um Vorurteile abzubauen. Und: "Wir haben nichts zu verbergen." Deshalb können interessierte Gruppen Führungen vereinbaren. Außerdem ist am 16. Oktober wieder ein Tag der offenen Tür geplant. "Wichtig ist, dass man sich informiert, wenn man noch nicht betroffen ist", weiß Marion Freckmann. Die kleine Trauerhalle ermöglicht ein Abschiednehmen direkt vor der Einäscherung. Wenn sie wollen, können die Trauernden den Gestorbenen bis zur Übergabe an das Feuer begleiten. Eine kleine Cafeteria gibt der Trauergesellschaft zudem die Gelegenheit, anschließend noch ein wenig am Ort des Abschieds zu verweilen.

Das Feuer erreicht eine Temperatur von mindestens 850 Grad Celsius. Eine Stunde dauert es. Was übrig bleibt, findet Platz in einem Aschenkasten. Die Knochenreste werden von Implantaten oder Sargbestandteilen getrennt und in einer Aschenmühle zermahlen. Das Pulver kommt in eine Urne. Dem wird stets ein weißer Nummernstein hinzugefügt, um später auf dem Friedhof jede Asche identifizieren zu können. Acht Einäscherungen sind pro Tag erlaubt. Die Kinderöder merken nichts davon. Kein Geruch belastet die Luft. Nur Wasserdampf steigt in den Himmel.




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