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Krematorium in Trofaiach?

Published by in German / Deutsch ·

Die Stadtwerke Trofaiach mit ihrem neuen Geschäftsführer Manfred Wehr, planen am Friedhof in Trofaiach ein Krematorium zu errichten.

Durch einen Dringlichkeitsantrag der KPÖ kam in der jüngsten Trofaiacher Gemeinderatssitzung ein Vorhaben ins Gespräch. Konkret geht es dabei um die Errichtung eines Krematoriums auf dem Areal des Trofaiacher Friedhofes.

Wie Bürgermeister Mario Abl gestern auf Anfrage der Kleinen Zeitung erklärte, handle es sich dabei um ein Projekt der Stadtwerke mit ihrem neuen Geschäftsführer Manfred Wehr und nicht der Stadtgemeinde. Bei diesem Vorhaben gehe es um wirtschaftliche Überlegungen der Stadtwerke und nicht um eine politische Entscheidung. Deshalb habe man in der Gemeinderatssitzung ebenso wie die beiden anderen Oppositionsparteien den Dringlichkeitsantrag der KP abgelehnt. Die KP forderte, dass, sollte es zur Realisierung des Projektes kommen, eine Bürgerversammlung einzuberufen sei.
Vorgespräche

Es würde jetzt erst erste Vorgespräche mit der Pietätgruppe geben, zu der auch die Trofaiacher Bestattung gehöre. Und es werde ein Businessplan erstellt, ob die Wirtschaftlichkeit für ein Krematorium überhaupt gegeben sei. "Es gibt in der Steiermark nur in Knittelfeld und Graz ein Krematorium, und der Trend der Feuerbestattungen ist steigend", so Abl. Ein Bedarf dürfte also künftig gegeben sein.

Sollte es wirklich zur Umsetzung dieses Projektes kommen, dann werde man völlig gesetzeskonform handeln und alle baubehördlichen, gewerbe- und umweltrechtlichen Vorschriften einhalten. "Dieses Projekt liegt bei den Stadtwerken in den besten Händen, denn hier geht man hoch professionell an diese Sache heran", so Abl. Immerhin gehe es bei diesem Vorhaben um eine Investition von etwa einer Million Euro. Und diese müsse sich rechnen. Als Zeitfahrplan bis zur Inbetriebnahme kann sich der Bürgermeister etwa ein Jahr vorstellen, da keine allzu großen baulichen Tätigkeiten im Anschluss an die Verabschiedungshalle notwendig seien. Zu erwarten wären ein bis zwei neue Arbeitsplätze.




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