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Krefeld: Krematorium auf dem Prüfstand

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Wann und zu welchen Kosten kann das seit Oktober stillliegende Krematorium wieder in Betrieb gehen? Sollte die Stadt angesichts preiswerterer Konkurrenz überhaupt ein Krematorium vorhalten? Die Zukunft ist offen.

Es geht um die Zukunft des Krematoriums, das seit Oktober vergangenen Jahres außer Betrieb ist: Wann und unter welchen Bedingungen kann es den Betrieb - insbesondere unter dem Aspekt der preiswerteren Konkurrenz im Um- und im Ausland - wieder aufnehmen? Kann oder sollte es umgenutzt oder sollte es stillgelegt werden? In der gestrigen Sitzung erteilte der Bauausschuss der Verwaltung den Auftrag, für die nächste Sitzung alle notwendigen Informationen vorzulegen, um eine verantwortliche Entscheidung fällen zu können.

Nach der Sanierung des Ofens und der vorgeschriebenen Erneuerung der Emmissionstechnik ab Oktober 2010 sollte es im Januar den Betrieb wieder aufnehmen, berichtete Doris Törkel, die als Leiterin des Fachbereichs Grünflächen auch für die Friedhöfe zuständig ist. Da aber musste festgestellt werden, dass eindringendes Grundwasser das Krematorium lahmgelegt hat. Bei einer Sanierung müsste auch der gerade neu aufgemauerte Ofen wieder instand gesetzt werden. Vor diesem Hintergrund erklärte Törkel, dass die Verwaltung nun ein Gutachten erstellen lassen will, das aufzeigt, was baulich machbar ist und was es kostet.

Da das 1915 errichtete Gebäude seit 1984 unter Denkmalschutz steht, muss es jedenfalls mit entsprechenden Kosten erhalten werden. So stellte Rolf Rundmund (Grüne) die Frage, ob das Krematorium auch für eine andere Nutzung in Betracht kommen könnte.

Baudezernent Thomas Visser wies darauf hin, dass bereits vor der Sanierung die Grundsatzfrage aufgekommen war, ob ein Oberzentrum wie Krefeld ein Krematorium vorhalten solle oder nicht. „Es geht auch darum, ob wir bezüglich der Gebühren im Vergleich zum Umland attraktiv bleiben können.“ Stefan Galke (CDU) befürchtete in diesem Zusammenhang, „dass wir die Investitionssumme für eine Sanierung nicht wieder reinbekommen“, zumal das Krematorium, so sein Fraktionskollege Philibert Reuters, seit 20 Jahren ein Zuschussgeschäft sei.

Jährlich fallen in Krefeld rund 1300 Kremationen an; die Gebühr beträgt jeweils 350 Euro.




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