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Krematorium Mechernich: Arbeiten gehen zügig voran

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Wie Ralf Hemmersbach erklärte, wurden für den Betrieb des Krematoriums bereits vier Personen eingestellt: „Sie kommen alle aus der Region und waren bislang arbeitslos oder befanden sich in Qualifizierungsmaßnahmen.“

Mit Baggern, Radladern und anderem Baugerät machen sich die Mitarbeiter der Firmen Klein aus Niederkassel und Jentges aus Obergartzem derzeit auf dem Gelände im Bereich Elisabethhütte zu schaffen. Der Bau des neuen Krematoriums ist in vollem Gange, die Fundamente für die Brennöfen stehen schon, die Bodenplatte ist in Vorbereitung.

„Wir sind seit 14 Tagen hier zu Gange. Vorher ließ der Winter das nicht zu“, erklärten Jörg Wirtz und Frank Schütz, Vorarbeiter und Kranführer der Firma Klein, im Gespräch mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Wenn die Witterung sich nicht wieder extrem verschlechtere, sei Ende März mit der Fertigstellung des Rohbaus für das Krematorium zu rechnen, so die Facharbeiter. Rund sechs Wochen Verspätung habe der Winter der Baumaßnahme beschert, wie der Architekt Axel Schultes bestätigte.

Firmen aus der Region

Schultes ist nicht nur mit der Planung der Einäscherungsanlage betraut, sondern auch, gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Ralf Hemmersbach, als Investor und Betreiber für das entstehende Krematorium verantwortlich. Schultes und Hemmersbach verschafften sich am Donnerstag einen Überblick über den Fortgang der Bauarbeiten. Man sei bemüht, regionale Firmen dort zu beschäftigen. Die Zusammenarbeit mit den beauftragten Unternehmen laufe sehr gut, das ganze Umfeld stimme einfach. Besonderes Lob fanden Schultes und Hemmersbach für die Stadtverwaltung. Dort zeige man sich sehr hilfsbereit.

Denn nachdem bei der Feier zum ersten Spatenstich der Kampfmittelräumdienst an der Baustelle aufgetaucht war, war eine längere Verzögerung zu befürchten. Die Sprengstoffexperten aus Düsseldorf waren nach Mechernich gekommen, weil sich im Zweiten Weltkrieg eine Flakstellung im Bereich Elisabethhütte befunden hatte, die von den Alliierten unter Beschuss genommen worden war. Nun befürchtete man, dass es dort noch Rückstände explosiver Stoffe im Boden geben könnte.

Lob für die Stadt

Laut Schultes hatte sich Bürgermeister Hans-Peter Schick persönlich in Düsseldorf dafür eingesetzt, dass die notwendigen Untersuchungen anhand einer Spezialkarte und einer Luftbildbewertung nach weniger als zwei Wochen abgeschlossen wurden. Schultes: „Sonst hätte das sicher viel länger gedauert mit unserem Antrag.“ Ansonsten, so der Architekt weiter, stelle die Bodenbeschaffenheit der Baustelle in Nähe des Naturschutzgebiets mit seinem sumpfartigen Grund keine bautechnische Schwierigkeit dar.

Wie Ralf Hemmersbach erklärte, wurden für den Betrieb des Krematoriums bereits vier Personen eingestellt: „Sie kommen alle aus der Region und waren bislang arbeitslos oder befanden sich in Qualifizierungsmaßnahmen.“ Es sollen weitere Leute in der Einrichtung beschäftigt werden, wenn die Auftragslage sich dementsprechend entwickelt. Prognosen wollte Hemmersbach am Donnerstag noch nicht abgeben, zumal die Bestatter die freie Wahl haben, wo sie einäschern lassen. Hemmersbach: „Aber wir haben schon gute Kontakte.“




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