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Provisionen für Leichen und Sammeltransporte auf ferne Billigfriedhöfe: Damit die letzten Ruhestätten sich rechnen, hat der Umweltausschuss nun ein Sparpaket durchgewunken. 31 Vollzeit-
Dass der Tod nicht umsonst ist, mal abgesehen davon, dass er einem das Leben kostet – das weiß jeder, der schon mal eine Beerdigung organisieren musste. Und dass man einen Gottesacker nicht nur für Gotteslohn betreiben kann wie ein Krematorium nicht nur mit Seufzern für den Verstorbenen läuft, wer sollte das besser wissen als die Mitglieder im Umweltausschuss, die auch die Friedhofsgebühren unter ihren Fittichen haben?
Aber dass sich die Krematorien mittlerweile mit Kopfgeld-
Höhere Gebühr im Frühjahr
Und doch: „Das kann man schlecht finden, aber man kann es nicht ändern“, formulierte gestern Bürgermeister Rolf Fliß und sprach damit ganz offensichtlich allen Parteien aus der Seele, die nun mit einem drastischen Sparkonzept für die Friedhofslandschaft versuchen müssen, wenigstens einen Teil des Millionenlochs im Friedhofs-
Schon vor Jahren wurden der Schließdienst abgeschafft und 44 Planstellen abgebaut, Gebühren angehoben und der Bereitschaftsdienst eingeschränkt. Jetzt geht der Sparkurs weiter: Weitere 31 Vollzeit-
Im Gegenzug wird die Beerdigungs-
Auf den übrigen 16 städtischen Friedhöfen wird künftig nur noch montags, mittwochs, freitags und gegen Aufpreis auch samstags beerdigt. Mancherorts wird die Trauerhalle abgerissen wie in Frillendorf oder als Kolumbarium (wo Urnen in Nischen aufbewahrt werden) genutzt wie an der Lührmannstraße. In Schonnebeck wird gleich ein ganzer Friedhof „außer Dienst gestellt“: Nur acht Beisetzungen im vergangenen Jahr, nur vier in den ersten zehn Monaten dieses Jahres – das war, wenn man so will, das „Todesurteil“ für die 1902 angelegte letzte Ruhestätte.
Thema auf Wiedervorlage
Während hier einstimmig der Sparkurs vollzogen wird, gibt es andernorts Widerstände, etwa gegen den Abriss der Trauerhalle auf dem Dellwiger Friedhof am Schildberg.
Der Umweltausschuss sah über solche Widerstände gestern großzügig hinweg: Ohnehin, so betonte Bernd Schmidt-
Und alle Parteien sind sich einig, „dass wir in ein, zwei Jahren ohnehin wieder über das Thema sprechen müssen“, wie Hans-