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Krematorium Krefeld
Adresse:
Heideckstrasse 127-
47805 Krefeld
Telefon: (02151) 86 44 51
Telefax: (02151) 86 44 70
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Die Stadt Krefeld soll das sanierungsbedürftige Krematorium nicht weiter betreiben. Das beschlossen gestern Abend einvernehmlich die Mitglieder des Bauausschusses. Sie forderten die Verwaltung auf, einen privaten Betreiber zu finden. Der Stadtrat hatte vor 100 Jahren den Bau des Krematoriums beschlossen – es war das erste im Rheinland. Problem: Bei einer Sanierung vor zwölf Jahren waren Drainagen zugemauert worden; seither ist der Grundwasserspiegel stark angestiegen und hat die untere Ebene des denkmalgeschützten Baus überflutet.
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Jahrzehntelang hat der Betrieb des Krematoriums die Gebührenzahler belastet, in den nächsten Wochen werden die Ratsfraktionen die endgültige Schließung des Betriebs in dem denkmalgeschützten Haus beraten.
Anlass: Seit Oktober 2010 ist das Krematorium geschlossen, weil der Schachtbrunnen dem steigenden Grundwasserspiegel nicht Paroli bieten kann. "Die Fundamente des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes stehen komplett im Grundwasser", erklärte Doris Törkel, Leiterin der Friedhofsverwaltung, gestern Abend im Bauausschuss.
Pfusch bei Modernisierung?
Das Problem ist womöglich hausgemacht: "Schon 1915 wurde das Krematorium im Grundwasser errichtet. Die Bauherren bauten damals zwei Horizontaldrainagen und den Schachtbrunnen, um das Grundwasser fernzuhalten", berichtete Törkel. Problem: "Bei umfangreichen Sanierungsmaßnahmen Ende der 90er Jahre wurden die beiden Horizontaldrainagen zugemauert", sagte Törkel. Ratsherr Stefan Galke (CDU) fragte: "Ist rechtlich überprüft worden, ob die Firma Fehler gemacht hat?" Die Antwort will die Verwaltung spätestens im November geben.
Seit gestern stehen die Sanierungskosten fest. Ingenieur Marc-
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